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Ytoub :: View topic - Nierensteine
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Curare
Einwohner


Joined: 27.01.2007
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Posts: 542

PostPosted: 24.03.2007, 00:07    Post subject: Nierensteine Reply with quote

Wegen eines unsinnigen und zutiefst primitiven Threads eines Users möchte ich im Gegenzug diesen hier eröffnen.

Dieser Thread dient dazu sich in Anbetracht dieses Krankheitsbildes auszutauschen, das heisst Infos zusammeln usw.


Einige Informationen gazu
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Nierensteine oder Nephrolithen (v. griech. νεφρός „Niere“ und λίθος „Stein“) sind Ablagerungen (Harnsteine) in den Nierengängen oder ableitenden Harnwegen. Letztere werden als Ureter- und Blasensteine bezeichnet. Andere Namen sind Nierenkonkrement oder Calculus renalis. Eine Ansammlung von vielen kleinen Nierensteinen wird auch „Nierengries“ genannt.

Der medizinische Fachausdruck für die Nierensteinkrankheit ist Nephrolithiasis oder Urolithiasis.

Nierensteine können sich im Nierenbecken bilden, es kann aber auch zu einem Auskristallisieren im Nierengewebe kommen, z. B. bei der Uratniere.

Durch Nierensteine kann es zu einer Nieren-Dysfunktion kommen, z. B. durch Rückstau des Harns in die Nierenkanäle.

Am häufigsten sind Nierensteine aus Calcium-Oxalat. Die Bildung von Nierensteinen kann durch erhöhte Oxalsäure-Werte begünstigt werden. Oxalsäure ist in einigen Nahrungsmitteln wie Rhabarber oder Roter Beete aber auch Tomaten, Schokolade und Spinat enthalten.

Nierensteine entstehen vor allem in Zeiten mit vermehrtem Flüssigkeitsbedarf, wie im Sommer.

HÄUFIGKEIT




Die Prävalenz von Nierensteinen beträgt ca. 5 %. Das Verhältnis von betroffenen Männern zu Frauen beträgt dabei 7 zu 5. Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr auf. In den Industriestaaten leben ca. 20 % der Männer und ca. 7 % der Frauen mit einem erhöhten Steinrisiko. Ist bereits ein Nierenstein aufgetreten, so beträgt das Risiko eines Rezidivs ca. 60 %.



EINTEILUNG



Am gebräuchlichsten ist die Einteilung der Nierensteine nach ihrer äußeren Form oder ihrer chemischen Zusammensetzung:

Klassifikation nach Form:
Ventilsteine
Hirschgeweihsteine
Korallensteine
Ausgusssteine
Klassifikation nach chemischer Zusammensetzung:
Calciumoxalatsteine (ca. 65 %)
Uratsteine (Harnsäuresteine, ca. 15 %)
Magnesiumammoniumphosphatsteine (Struvitsteine, ca. 11 %) treten vor allem im Zusammenhang mit Infektionen auf und werden daher auch als Infektsteine bezeichnet.
Calciumphosphatsteine (ca. 9 %)
Cystinsteine (ca. 1 %)
Xanthinsteine (ca. 1 %)
Auch Mischformen sind möglich.



URSACHEN



Die Entstehung von Nephrolithen ist komplex und von vielen Faktoren abhängig, die je nach Zusammensetzung des Konkrements variieren und noch nicht in allen Einzelheiten geklärt sind.

Auf molekularer Ebene kommt es zu einer Erhöhung der Konzentration von schwerlöslichen Ionen oder anderen Harnbestandteilen bis zur Überschreitung des sogenannten Löslichkeitsprodukts. Dadurch beginnen diese Substanzen (Salze) auszufallen und Konglomerate zu bilden, die je nach Größe die ableitenden Harnwege nicht mehr passieren können und sich ablagern.

Die Erhöhung dieser Harnbestandteile kann durch eine Vielzahl von Begleitumständen bedingt sein. Neben Exsikkose (Dehydratation) und Flüssigkeitsmangel kommen hier vor allem Erkrankungen in Frage, die eine erhöhte Harnkonzentration von Metaboliten oder Ionen bedingen, unter anderem Hyperparathyreoidismus, Hyperoxalurien, Hyperurikämien (vermehrte Harnsäure, Gicht) oder bestimmte Infektionserkrankungen. Auch eine reichliche Zufuhr von Purin über die Nahrung kann den Harnsäurespiegel erhöhen. Es gibt auch Störungen der Nierenfunktion wie die Tubuläre Azidose, bei denen zuviel Kalziumphosphat ausgeschieden wird.

Anatomische Besonderheiten des Nieren-Harnleitersystems wie Hufeisenniere und ektope Harnleiter, sowie Abstrombehinderungen begünstigen die Steinbildung.



SYMPTOME




Die Einklemmung von Steinen an Engstellen des Harnleiters mit Aufstau des Urins ruft starke, wellenförmige Schmerzen der Flanke hervor (Nierenkolik). In der Regel ist im Urin Blut sichtbar oder laborchemisch nachweisbar. Nach einiger Zeit wird die betroffene Niere geschädigt. Auch Infektionen sind möglich. Kleine Steine (< 4 mm) können auch ohne besondere Beschwerden abgehen.





UNTERSUCHUNGSMETHODEN BEI VERDACHT AUF NIERENSTEINE



Ultraschall, wobei kleinere Steine dabei leicht übersehen werden können
Röntgen-Kontrastdarstellung der Niere und ableitenden Harnwege (sog. i. v.-Pyelogramm) (nicht geeignet zur Darstellung von Urat- und Xanthinsteinen)
Untersuchung des Urins (z. B. auf Spuren von Blut = Hämaturie)
Retrograde Darstellung der Harnwege
Endoskopische Verfahren
CT
MRI
Am häufigsten werden die Ultraschalluntersuchung, die Urinuntersuchung und das i. v.-Pyelogramm durchgeführt.



MEDIZINISCHE BEDEUTUNG



Nierensteine können recht groß werden und müssen dann operativ entfernt werden.

Bei dem Versuch des Körpers, die Nierensteine auszuscheiden, treten oft Nierenkoliken auf (Ausnahme: Struvitsteine). Die Steine werden als Fremdkörper durch Muskelkontraktionen der ableitenden Harnwege in Richtung Blase geschoben. Dabei müssen sie durch drei Engstellen. Die dabei entstehenden verstärkten Muskelkontraktionen rufen Schmerzen hervor, die als Koliken (Nierenkoliken) bezeichnet werden.



ENTFERNUNG VON NIERENSTEINEN


Kleine Nierensteine (unter 6 mm) haben eine gute Chance, von selbst die Passage über den Harnleiter zur Harnblase zu schaffen. Reine Urat- und Cystinsteine können oft mittels alkalisierender Medikamente aufgelöst werden (Urolitholyse). Eine weitere Methode stellt die Schlingenextraktion dar, bei der ein Katheter mit einer Schlinge (Zeißsche Schlinge) über die Harnröhre in den Harnleiter eingeführt wird. Meist verfängt sich der Stein in der Schlinge und durch ein Gewicht wird versucht, ihn schneller aus den Harnwegen zu entfernen.


Wart oder seid ihr davon betroffen gewesen, bzw. ist jemand aus eurer Familie davon betroffen/ betroffen gewesen?

Teilt uns eure Erfahrungen mit, ich freue mich darauf icon_wink.gif

Zu den Vorzeichen der Stunde gehört, dass das Wissen verschwindet, die Unwissenheit herrscht, der Alkohol gewöhnlich getrunken und die Unzucht offenkundig wird.

>>Mu7amad der Prophet Allahs, Allahs Segen und Friede auf Ihm. 0080<<
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Ines
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Posts: 169

PostPosted: 24.03.2007, 07:58    Post subject: Reply with quote

ELHAMDULILLAH SO SOLL ES AUCH BLEIBEN;
ich hatte nie welche und werde inschaallah auch nie welche bekommen...
boahhhhhh,mein arbeitskollege hatte mal nierensteine....
Sie wurde mit einem Schlauch über den harnleiter entfernt.... cry.gif auahhhhhh
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Curare
Einwohner


Joined: 27.01.2007
Sexe : Sexe :Femme
Age: 24 Jungfrau
Posts: 542

PostPosted: 24.03.2007, 22:30    Post subject: Reply with quote

Ines wrote:
ELHAMDULILLAH SO SOLL ES AUCH BLEIBEN;
ich hatte nie welche und werde inschaallah auch nie welche bekommen...
boahhhhhh,mein arbeitskollege hatte mal nierensteine....
Sie wurde mit einem Schlauch über den harnleiter entfernt.... cry.gif auahhhhhh



Manchen wird auch die ganze Gallenblase entfernt cry.gif

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